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Hüfte
Im jugendlichen und Erwachsenenalter spielen dann Verletzungen des Hüftgelenkes eine Rolle, hierbei kommt es neben Zerrungen und Verstauchungen in seltenen Fällen auch zu Verrenkungen oder Knochenbrüchen. Die leichteren Formen der Verletzungen können gut ambulant behandelt werden. Die Versorgung von Verrenkungen, Brüchen oder Arthrosen ist der stationären Therapie vorbehalten. Neben der Sonographie im Neugeborenen- und Säuglingsalter steht bei der Diagnostik die Röntgenuntersuchung im Vordergrund. Zusätzliche Informationen erhält man mittels Computertomographie oder Kernspintomographie. Bei den Behandlungen beschränken sich die ambulanten Möglichkeiten vorwiegend auf medikamentöse und physiotherapeutische Versorgung. Bei der Behandlung von Verletzungen oder Arthrosen bietet sich zusätzlich die Möglichkeit einer Biostimulation durch Magnetfeldtherapie an. Die operativen ambulanten Behandlungsmöglichkeiten sind beschränkt. Ich biete Metallentfernungen und Schleimbeutelentfernungen bei chronischen Entzündungen und auch die Arthroskopie der Hüfte. Eine neue Vorschrift im Bereich der minimalen invasiven Behandlung der Gelenke ist die arthroskopische Behandlung des Hüftgelenks. Die Arthroskopie findet unter Narkose durch einen ca. 3 mm breiten Zugang statt. Zunächst werden die pathologischen Veränderungen festgestellt (diagnostische Arthroskopie) und anschließend behandelt:
Die Hüftgelenk-Arthroskopie und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten kann die Notwendigkeit eines Hüftgelenkersatzes mittels einer Totalendoprothese für Jahre oder für -vielleicht - auch immer hinauszögern.
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